Winterkonzerte mit der Hochschule für Musik Detmold - Werke vom Barock bis zur Romantik

Sonntag, 8. November, 15 Uhr

Kirche zu Bergkirchen, Bad Salzuflen

Eintrittskarten für 10,-/15,-/20,- € kann man unter karten@bergkirchen.net bestellen oder an der Tageskasse ab 14 Uhr kaufen. Weitere Informationen erhält man unter: www.bergkirchen.net

Es präsentieren die drei Studierenden Jihee Hyun (Oboe), Boyoung Kim (Flöte) und Jiyeon Lee (Klavier) die Ergebnisse ihrer bisherigen gemeinsamen künstlerischen Arbeit.

Werke für Flöte, Oboe und Klavier sind in der Kammermusikliteratur selten zu finden. Umso mehr hat es sich das Ventus Trio der Hochschule für Musik Detmold zur Aufgabe gemacht, diese besonderen Kompositionen zu entdecken und einem Publikum zugänglich zu machen. Ihr Programm verbindet bekannte Werke mit selten gespielten Kompositionen und führt das Publikum auf eine musikalische Reise vom Barock bis in die Spätromantik. Dabei treten Flöte, Oboe und Klavier in immer neuen Konstellationen miteinander in einen spannungsreichen Dialog.

Den Auftakt bilden die Duette für Flöte und Oboe Nr. 1 e-Moll von Wilhelm Friedemann Bach, dem ältesten Sohn Johann Sebastian Bachs. Die Werke zeichnen sich durch kontrapunktische Raffinesse und virtuose Eleganz aus und lassen den musikalischen Einfluss des berühmten Vaters deutlich erkennen. Mit Johann Joachim Quantz steht ein weiterer bedeutender Komponist des 18. Jahrhunderts auf dem Programm, dessen Lebensweg sich mit dem Johann Sebastian Bachs am preußischen Hof Friedrichs des Großen in Potsdam kreuzte. Der als Flötist und Oboist gleichermaßen versierte Musiker schuf mit seiner Triosonate c-Moll ein Werk, das die klanglichen Möglichkeiten beider Instrumente eindrucksvoll zur Geltung bringt.

Ergänzt wird das Programm durch die Klaviersonate Hob. XVI:28 in Es-Dur von Franz Joseph Haydn, die Jiyeon Lee als Solowerk interpretiert. In der zweiten Konzerthälfte stehen schließlich zwei selten zu hörende Werke für die Trio-Besetzung im Mittelpunkt: das Trio für Flöte, Oboe und Klavier c-Moll op. 74 des Liszt-Schülers Karl Eduard Goepfart sowie die virtuose Fantaisie Concertante op. 36 des französischen Komponisten Jules Demersseman.